Römisches Reich trifft Fantasy [GER, 18+, RP, ERP, EEWA, AoC, Kits, Quests]

Römisches Reich trifft Fantasy [GER, 18+, RP, ERP, EEWA,
About
Address 176.57.168.200:30200
Hostname Römisches Reich trifft Fantasy [GER, 18+, RP, ERP, EEWA, AoC, Kits, Quests]
Status Checked <1 minute ago
Players 1 / 20
Location Germany
Version 1.0.0.0
Platform Windows
Map The Exiled Lands
Website https://discord.gg/H2ggGPKb5X
Registered by Hermann
Registered since October 3rd, 2021 12:49 PM EST
Last update November 23rd, 2021 03:13 PM EST
Tag(s) Community PvE Roleplaying

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Der Sturm

Der Mann am Bug des Schiffes rührte sich nicht, wenn die tosenden Wellen vom Sturm gepeitscht über das Deck brausten. Erfahrene Seeleute hatte der Sturm in den letzten drei Tagen, in denen er das große Schiff wie eine Nussschale herum wirbelte, bereits über Bord gerissen, aber dieser Mann blieb an seinem Platz und starrte in die Finsternis.

Der Kapitän des Schiffes beobachtete ihn. Den Anführer der Soldaten, die er transportieren sollte und die nun unter Deck ausharren. Überraschend ruhig, wenn er es mit seinen eigenen Leuten verglich, die doch Stürme gewohnt waren. Dieser Sturm jedoch war anders und seine Leute beteten zu den Göttern, nachdem das letzte Tau gerissen war und das Schiff steuerlos trieb. Nur noch die Götter könnten sie retten und er konnte nur hoffen dass das Opfern des Schiffsjungen Dagon gnädig genug stimmen würde. Bisher sah es nicht so aus.

Plötzlich bewegte sich der Mann. Er hob die Hand und drehte sich um. Sein Mund bewegte sich, doch durch das Tosen des Windes war nichts zu verstehen. Aber der Mann am Steuer, einer der Soldaten, schien seinen Anführer zu verstehen, zu erkennen was er wollte und er drehte das Ruder schwerfällig bis ein weiterer der Soldaten ihm zu Hilfe kam. Der Kapitän wandte sich wieder zu dem Mann am Bug, der nun weitere Anweisungen übermittelte, durch Handzeichen, wie der Kapitän nun erkannte. Das Schiff begann sich zu drehen und der Kapitän erkannte, das es sich in den Wind drehte und von ihm erfasst wurde. Es legte sich schräg und Meerwasser floss über das Deck, doch es bewegte sich, wie der Mann am Bug es wollte.

Da sah es auch der Kapitän, ein Feuer, das durch die Finsternis brannte. Blau und hell wie ein Blitz, Hexenfeuer dachte er noch, dann sah er die düsteren Schatten vorbei fliegen, gewaltige Schatten, Bauwerke und ein Schlag fuhr durch das Schiff als sie eines davon streiften. Steine prasselten auf das Deck und einer der beiden Männer am Steuer wurde getroffen und verschwand schreiend in den gurgelnden Wassern durch die sie nun rasten. Dann war das Wasser vorbei und ein Augenblick schien alles inne zu halten. Dann heulte der Wind erneut und der Kapitän erkannte Bäume unter dem Schiff. Dann löschte ein gewaltiger Schlag alles aus.

Der Beginn

Praetor Claudius stand vor den Trümmern des großen Schiffes, das sie hierher getragen hatte, einige seiner Leute bargen noch Reste der Planken, Tauwerk und alles andere, was man vielleicht noch brauchen könnte. Er drehte sich herum und sah den Strand hinauf, wo ein notdürftiges befestigtes Lager beinahe fertiggestellt war. Er hatte einen Großteil seiner Einheit verloren, besonders schmerzlich war der Verlust des Troßmeisters und seiner Leute gewesen. Aber sie hatten am Strand Ersatz gefunden. Vagabunden, die an Lagerfeuern sassen und nicht wußten was sie mit sich anfangen konnten. Seine Leute hatte sie zusammengetrieben und an die Werkbänke gestellt. Seitdem ging es besser voran.

Er hatte Erkundungstrupps abgeschickt und sie hatten von weiteren kleinen Siedlungen im Norden gesprochen. Er lächelte, an Menschen die arbeiten konnten würde es keinen Mangel geben. Und das Problem der grünen Mauer, die nicht zu durchdringen war würde er später angehen. Zunächst müsste er diese Stellung sichern und dann das beherrschte Gebiet erweitern. Bislang sah es ganz so aus als ob es keine Macht hier herrschen würde, höchstens kleine Kriegsfürsten mit denen er und seine Männer fertig werden würden. Bis das ganze Gebiet schließlich unter der Pax Aquälonia befriedet sein würde.

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